Die vergangene Weltbischofssynode bedeutet eine Wende für geschiedene Wiederverheiratete.

So formuliert es der Jesuit Antonio Spadaro, der als Vertrauter des Papstes gilt, in der aktuellen Ausgabe der italienischen Jesuitenzeitschrift „Civilta Cattolica“. Die Synode über Ehe und Familie hat die „Grundlage“ für eine Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion gelegt. Das Abschlusspapier fordere vom Seelsorger eine Prüfung der Einzelfälle, ohne der Integration der Betroffenen „irgendeine Grenze zu setzen“, wie dies früher der Fall gewesen sei, so der Chefredakteur der „Civilta Cattolica“. Damit habe die Bischofsversammlung „eine Tür geöffnet“. Man könne daher „zu Recht von einem neuen Schritt“ sprechen. Der Ermessensspielraum der Bischöfe in dieser Frage sei gestärkt worden. Spadaros Aussagen haben auch deshalb besonderes Gewicht, weil die von Italiens Jesuiten herausgegebene „Civilta Cattolica“ als offiziös gilt und im vatikanischen Staatssekretariat gegengelesen wird. (http://de.radiovaticana.va vom 10. 11.; http://www.kathpress.at vom 10. 11.)

 

 

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