Islamischer Theologe kritisiert eine rückständige Koranauslegung vieler Imame.

In Interviews im Bonner „Generalanzeiger“ und im Kölner „Stadt Anzeiger“ räumt der an der Universität Münster lehrende Islamwissenschafter Mouhanad Korchide ein, dass innerislamisch eine breite Kontroverse über die richtige Koranauslegung im Gange sei. „Es gibt eine friedliebende Deutung des Korans, aber auch eine gewalttätige   …  [Aber] die Aussagen über einen barmherzigen Gott stehen im Verhältnis 18:1 zu den Aussagen über einen strafenden Gott. Das ist auch den meisten Muslimen klar, die Gewalt im Namen Gottes ablehnen“. Vom Terror müssten sich die Muslime ein für alle Mal verabschieden. „Es hat keinen Sinn, zu behaupten, dieser Terror habe nichts mit dem Islam zu tun. Die Terroristen sind nun mal Muslime“, so Korchide. (JA v. 18. 1.)

 

 

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