Papst Franziskus empfängt den ägyptischen Großimam Scheich Ahmed al-Tayyeb im Vatikan.

Es ist die erste Begegnung dieser Art zwischen dem römisch-katholischen Kirchenoberhaupt und dem Imam der angesehenen islamischen Al-Azhar-Universität in Kairo, der höchsten Autorität im sunnitischen Islam. Al-Tayyeb übermittelte dem Papst eine Botschaft der Toleranz. Ihre Begegnung am 23. Mai sei in „sehr herzlicher Atmosphäre" abgelaufen. Hauptsächlich sprachen der Papst und der Großimam über den Einsatz für Frieden in der Welt, den religiöse Führungspersönlichkeiten wie auch Gläubige der großen Religionen leisten können. Es ging um die klare „Ablehnung von Gewalt und Terrorismus“ sowie um die Lage der Christen in den Konflikten in Nahost und wie man sie besser schützen kann. In einer Stellungnahme erklärte der Großimam, ihm sei es beim Gespräch mit dem Papst darum gegangen, durch Terrorgruppen verursachte Missverständnisse über den Islam auszuräumen und Muslime in westlichen Staaten zur Integration in die Gesellschaft zu ermutigen. (www.de.radiovaticana.va vom 23. 5.; Die Furche vom 25. 5.; JA vom 5. 6.)

 

 

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