In ihrer Berichterstattung über die Kirche legen die Medien den Fokus immer noch auf die Pfarrer. Frauen und nicht geweihte Männer werden weitgehend ausgeblendet. Ein Kommentar von Roman Fürst.
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Am 28.8.2026 berichtete orf.at unter der Überschrift "Priestermangel: Ehrenamtliche unterstützen", dass sich in Österreich im vergangenen Jahr noch weniger Männer zu Priestern weihen ließen als in den Jahren davor und dass es in den oberösterreichischen Pfarren im nun startenden neuen Arbeitsjahr

Die Rücktrittsankündigung von Abt Maximilian Heim am 20.8.2026 fügt den offenen Fragen rund um das traditionsreiche Stift im Wienerwald eine weitere hinzu.
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Es war an sich ein schönes Datum, das Abt Maximilian Heim für die Ankündigung seines Rücktritts ausgesucht hat: das Fest des heiligen Bernhard von Clairvaux, der in der zisterzienischen Stiftstradition als großer Ordensvater verehrt wird.

Der Passauer Bischof Stefan Oster meinte zu Maria Himmelfahrt, dass gläubige Christen sich mit dem CSD schwer täten. Roman Fürst fragt dagegen: Bin ich kein gläubiger Christ?
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Es ist schon wieder passiert: Ein Bischof redet über christliche Werte und spricht ganz nebenbei jenen, die diese Werte nicht in der gleichen Weise vertreten wie er selbst mehr oder weniger das Christsein ab.

Beim Mittagsgebet in Castel Gandolfo am 16.8.2026 überraschte Papst Leo mit einer faszinierenden Auslegung des Tagesevangeliums für die Kirche von heute.
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Es war die kanaanäische Frau aus dem Sonntagsevangelium (Mt 15,21-28), die den Papst zu bemerkenswerten Worten unmittelbar vor dem Angelusgebet in Castel Gandolfo inspirierte: In ihr sieht Papst Leo XIV. ein Beispiel für einen Glauben, der sich nicht entmutigen lässt.

In vielen Kirchen werden immer noch Opferlichter mit Plastikhülle verkauft. Ein Urlaubskommentar von Harald Prinz.
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Wir hatten einen Papst, der nannte sich Franziskus. Wir haben eine Enzyklika, die heißt "Laudato si’". Und wir haben einen Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung, der alle Christ:innen zu Schöpfungsverantwortung und Schöpfungsgerechtigkeit einladen will.

Roman Fürst plädiert für dosierte Provokation gegenüber dem römischen Liturgiepräfekten..
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Es ist wieder ruhig geworden um das römische Nein auf die Bitte der Deutschen Bischofskonferenz um Zulassung der Laienpredigt in der Eucharistiefeier.

Erfahrungen von Astrid Krogger auf einem Segeltörn entlang der kroatischen Küste.
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Ein mehrtägiger Segeltörn in der wunderschönen kroatischen Inselwelt machte mich vor kurzem zur engagierten Verteidigerin der Kirche. Das ist umso bemerkenswerter, als ich mich ja für die Reformanliegen von „Wir sind Kirche“ engagiere.

Franca Spies unterstrich bei den Salzburger Hochschulwochen die Notwendigkeit des Dialogs für die katholische Identität.
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Katholischsein könne man nicht nur aus den Dogmen und den lehramtlichen Schreiben heraus entwickeln, sagte die Salzburger Dogmatikerin Franca Spies am 4.

Ein persönlicher Rückblick auf das Jubiläumstreffen zur Ersten Europäischen Frauensynode von Martha Heizer
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Das Jubiläumstreffen zur Ersten Europäischen Frauensynode im Juli 2026 in Gmunden bewegt mich sehr. So viele Erinnerungen werden wach.

Papst Leo XIV. betete vor einem Fresko, das es laut Konzil von Trient eigentlich gar nicht geben dürfte.
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Einen seiner Urlaubstage im Juli 2026 nützte Papst Leo für einen Ausflug zum Heiligtum der Santissima Trinità im Bergdorf Vallepietra eineinhalb Autostunden von Castel Gandolfo entfernt.

Nicht nur die Politik sollte exklusiven Herrenrunden die Rote Karte zeigen, sondern auch die Kirche. Ein Kommentar von Roman Fürst.
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Die österreichische Innenpolitik hat wieder einen Skandal. Es geht um Postenschacher und frauenverachtende Aussprüche. Im Zentrum der Affäre: der Präsident der Wirtschaftskammer Wien, Walter Ruck.

Die Freude über den Papst kennt oft keine Grenzen. Problematisch wird es, wenn sie den Papst den anderen Menschen entrückt. Ein Kommentar von Roman Fürst.
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"Bei allem Respekt: Der Papst ist auch nur ein Mensch!" - Dieser Gedanke schoss mir durch den Kopf, als ich in den VATICAN-News vom 22.

Der Bischof von Maralal (Kenia) hat sieben Priester seiner Diözese suspendiert. Harald Prinz sieht darin auch ein Thema für die europäische Kirche.
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Ein Bischof suspendiert ein Fünftel oder Sechstel seiner Priester und erlässt für alle anderen rigide Regeln, die ihnen den Konsum von Alkohol ebenso verbieten wie die Teilnahme an liturgischen Feiern unter Alkoholeinfluss oder in verkatertem Zustand.

Robert Francis Prevost gab sich als Papst einen großen Namen. Peter Gardowsky blickt in die Geschichte der "Leo-Päpste".
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Am Donnerstag, dem 8. Mai 2026, saß ich zum 5. Mal in meinem Leben nach einem Konklave vor dem Fernseher. Diesmal war der amtierenden Kardinalprotodiakon Dominique Mamberti am Wort.

Das vatikanische Nein zur "Laienpredigt" in der Eucharistiefeier ist nicht zu Ende gedacht. Das Problem beginnt nämlich schon vorher: in der Predigtvorbereitung.
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Es soll Priester geben, die ihre Predigten von der KI schreiben lassen. Wahrscheinlich gar nicht so selten, sonst hätte Leo XIV. die Priester der Diözese Rom vor kurzem nicht eigens davor gewarnt.

Gedanken von Roman Fürst über die unchristliche Haltung selbsternannter Glaubenswächter:innen
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Es passiert immer wieder. Der Unter läuft zum Ober und steckt ihm irgendeine Karte. Eine Gemeinheit steht drauf. Oder eine Beschwerde. Auf alle Fälle etwas, das wie Gift sein will: Späte Wirkung, Täterschaft nicht mehr zu ergründen.

"Strukturfetischismus in der Kirche" beklagte Bischof Manfred Scheuer bei einer Priesterweihe am 4.7.2026. Thomas Plankensteiner hält dagegen.
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Es hat schon eine gewisse Tradition, die Forderungen des „Kirchenvolks-Begehrens“ nach mehr Mitsprache des Kirchenvolkes, einer Öffnung der Weiheämter für Frauen und Verheiratete, einer geänderten Sexualmoral und mehr Barmherzigkeit als – gleichsam nebensächliche – Strukturfragen

Für Traditionalisten mögen die schismatischen Bischofsweihen der Piusbruderschaft am 1. Juli 2026 ein Fest gewesen sein. Doch es darf hinterfragt werden, ob jedes "Ja" der Weihekandidaten ehrlich war.
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Die Piusbrüder haben´s wieder getan: Sie haben gegen den Willen des Papstes Bischöfe geweiht und sind mit Pomp und Trara ins Schisma gezogen.

Die Piusbrüder weihen gegen den Willen des Papstes Bischöfe und gehen ins Schisma. Eine persönliche Einordnung von Harald Prinz.
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Der 1. Juli 2026 wird der Katholischen Kirche eine neue alte Kirchenspaltung bringen: In ihrem Hauptsitz Ecône wird die traditionalistische Piusbruderschaft St. Pius X. nach 1988 nun zum zweiten Mal gegen den ausdrücklichen Willen des Papstes Bischöfe weihen.

Kardinal Mario Grech will einen neuen Aufbruch für die Kirche, der "nicht einfach" nur die Verbesserung von Strukturen und Prozessen bedeutet. Martha Heizer fragt nach.
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Der für die synodalen Prozesse der Weltkirche zuständige maltesische Kurienkardinal Mario Grech sagte am 23.6.2026 bei einem Treffen der Spitzen der kontinentalen Bischofsversammlungen im Vatikan: "Und doch ...

Bischof Overbeck gibt zu, dass er sich 2011 nicht vorstellen konnte, dass ein "geschätzter Kardinal anderen Menschen furchtbares Leid zugefügt haben könnte". Harald Prinz fragt, wie die Erinnerung an Kardinal Groër so schnell verblassen konnte.
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Bischof Franz-Josef Overbeck hat sich entschuldigt.

Ein Bekenntnis des Essener Generalvikars Klaus Pfeffer anlässlich der Missbrauchsenthüllungen im "Fall Kardinal Hengsbach" am 25.6.2026.
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Heute haben die Forschungsinstitute, die seit zwei Jahren die Vorwürfe sexualisierter Gewalt gegen Kardinal Hengsbach untersuchen, einen Zwischenbericht vorgelegt: Der Bericht ist ein Weckruf - zuerst für uns im Bistum Essen, aber auch ‎für die katholische Kirche weit über Essen hinaus.

Am 20. 6. 2026 weihte Erzbischof Josef Grünwidl im Wiener Stephansdom fünf Diakone zu Priestern. Ein pointierter Satz seiner Predigt veranlasst Gerhard Hubmer zu einer kritischen Entgegnung.
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Nach vielen positiven und erwartungsvollen Wortmeldungen des neuen Erzbischofs von Wien bin ich jüngst wieder auf den Boden der Realität geworfen worden: Bei der Priesterweihe im Stephansdom am 20.

Pakete, die an öffentlichen Orten verdächtig sind, werden mitunter gesprengt. Ganz ähnlich geht Rom mit Reformen um, findet Peter Otten.
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Es gibt Nachrichten aus Rom, die einem das beruhigende Gefühl geben, dass sich manche Dinge in dieser Welt niemals ändern werden.

Harald Prinz hat am Sonntag in einer Eucharistiefeier gepredigt. Eine Gewissensergründung.
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Vergangenen Sonntag habe ich in einer Eucharistiefeier gepredigt. Die Kirche war voll, auf der Sedes saß ein Jubilar: Wir feierten das 60jährige Jubiläum seiner Priesterweihe.

Die deutsche Bischofskonferenz erhält keine Ausnahmeregelung für Laienpredigten im Rahmen von Eucharistiefeiern. Die Relevanz der Entscheidung sei dahingestellt, aber die Optik ist verheerend. Ein Kommentar von Roman Fürst.
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Seit Jahren und Jahrzehnten ist das Dilemma bekannt: Man geht in die Messe, freut sich über die Gemeinschaft im christlichen Glauben und auf Impulse, die man sich aus der Auslegung der Bibeltexte des Tages mitzunehmen hofft - und wird dann bitter enttäuscht: Manches Mal wird gar nicht gepredigt -

Astrid Krogger über einen medial gehypten Trend.
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Die Wiederentdeckung der strammen Männlichkeit alter Prägung ist ein neuer - vor allem auf social media gehypter - Trend. Man nennt diesen Männlichkeitswahn auch Manosphere oder Mannosphäre.

Bei einer Fachtagung der Zeitschrift "Communio" äußerte sich Kardinal Schönborn über seine Wahrnehmung des Konzils als junger Student. Einige Aussagen des Kardinals könnten unter den Begriff "Konzilsbashing" fallen. Ein Kommentar von Harald Prinz.
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Die Linzer Kirchenzeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 2.6.2026 von einem Interview, das Kardinal Schönborn dem Wienem Dogmatiker Jan-Heiner Tück im Rahmen einer Fachtagung der theologischen Zeitschrift Communio im Juni 2026 in Kremsmünster coram publico gab.

Martha Heizer bereitet sich auf die Kirchenvolkskonferenz im Oktober vor. Und teilt vorab einige Gedanken.
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Zur Vorbereitung auf die Kirchenvolks-Konferenz am 17. Oktober in Enns lese ich gerade das Buch unseres Hauptreferenten Thomas Ruster: „Balance of Powers“ (2019); trotz des englischen Titels ist es auf Deutsch geschrieben. Ich lerne viel dabei und es bestätigt mich sehr.

In Enns konnte man vor ein paar Jahren eine besondere Fronleichnamserfahrung machen. Ein Kommentar von Harald Prinz
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Fronleichnam war immer schon ein Fest für die Augen: Die schön geschmückte Monstranz, der kunstvoll drapierte Himmel, die Erstkommunionkinder, die Goldhauben, … Und vor ein paar Jahren in Enns mitten darunter bzw.