Die Haltung der Kirche zur Todesstrafe ist ein aktuelles und deutliches Beispiel.
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Zwei besonders drastische Fälle haben die Todesstrafe in den letzen Wochen neu ins Licht der internationalen Aufmerksamkeit gerückt: Zum einen die misslungene Hinrichtung von Christa Pike im US-Bundesstaat Tennessee, zum anderen die Ankündigung des US-Verteidigungsministeriums, im Dezember 2026 d
Schöne, aber leere Worte ...
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Es ist schon wieder passiert: Der ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen - gegenwärtig Erzbischof Christophe Z. El-Kassis in New York - fordert gleiche Würde und gleiche Rechte für Frauen und Männer!
Zuletzt gab es vermehrt Bischofsrücktritte vor der vorgesehenen Altersgrenze von 75. Für Christian Weisner ein Impuls, über das Auswahlverfahren für Bischöfe nachzudenken.
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Die Rücktrittsgesuche vom Kardinal Marx 2021 und Kardinal Woelki 2022 hat Papst Franziskus damals nicht angenommen.
Eine Ausstellung im Salzburger Freilichtmuseum Großgmain blickt in die Geschichte der Bauernkriege vor 500 Jahren. Für Harald Prinz eine Einladung, über das Thema "Macht und Kirche" nachzudenken.
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Es war ein Pfarrausflug, der mich vor einigen Tagen in das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain, direkt an der Grenze zu Deutschland, führte. Traumhaftes Wetter, gute Stimmung - doch plötzlich standen wir vor einer kleinen Fahne mit der Aufschrift "KLERUS AN DER MACHT?
Gedanken von Martha Heizer zu einem schwierigen Begriff
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Sind Sie ein Laie? Eine Laiin? Wenn ja, auf welchem Gebiet? Unser herkömmliches Verständnis meint mit diesem Begriff jemanden, der von einer bestimmten Sache, in einem bestimmten Fach wenig bis keine Ahnung, keine professionelle Ausbildung hat.
Zunehmende Kooperationen von Reformgruppen zeigen die Selbständigkeit des Kirchenvolkes. Ein Kommentar von Martha Heizer.
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Es gibt bei so vielen schlimmen Dingen irgendwo auch immer eine gute Seite. So sehe ich zum Beispiel neben der ermüdenden Reformresistenz großer Teile unserer Kirchenleitung auch eine Entwicklung, die Hoffnung gibt.
Wasser predigen, Wein trinken - der alte Vorwurf an die Kirche lässt sich auch heute noch vielfach belegen.
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Mitte August 2026 veröffentlichte die Linzer Kirchenzeitung den Leserbrief eines Herrn, der an einem Sonntagnachmittag eine Radtour zum Linzer Dom unternahm und erstaunt feststellen musste, dass auf dem Domplatz „fleißig und lautstark gearbeitet wurde ...
Ein diskriminierendes Agreement mit einer Besuchergruppe löste am Eiffelturm einen Skandal und einen Streik aus. Doch Ähnliches gibt es auch in der Katholischen Kirche.
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Wenn der Eiffelturm in einen religiösen Konnex gestellt wird, dann meistens, um die Mär zu widerlegen, er wäre das meistbesuchte Wahrzeichen von Paris.
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Die „Weltkirche“ im Blick zu haben, ist ein Argument FÜR Reformen in der katholischen Kirche, nicht dagegen. Das beweist u.a. ein Interview der Zeitschrift „jesuitenweltweit“ (Herbst 2026).
In ihrer Berichterstattung über die Kirche legen die Medien den Fokus immer noch auf die Pfarrer. Frauen und nicht geweihte Männer werden weitgehend ausgeblendet. Ein Kommentar von Roman Fürst.
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Am 28.8.2026 berichtete orf.at unter der Überschrift "Priestermangel: Ehrenamtliche unterstützen", dass sich in Österreich im vergangenen Jahr noch weniger Männer zu Priestern weihen ließen als in den Jahren davor und dass es in den oberösterreichischen Pfarren im nun startenden neuen Arbeitsjahr
Die Rücktrittsankündigung von Abt Maximilian Heim am 20.8.2026 fügt den offenen Fragen rund um das traditionsreiche Stift im Wienerwald eine weitere hinzu.
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Es war an sich ein schönes Datum, das Abt Maximilian Heim für die Ankündigung seines Rücktritts ausgesucht hat: das Fest des heiligen Bernhard von Clairvaux, der in der zisterzienischen Stiftstradition als großer Ordensvater verehrt wird.
Der Passauer Bischof Stefan Oster meinte zu Maria Himmelfahrt, dass gläubige Christen sich mit dem CSD schwer täten. Roman Fürst fragt dagegen: Bin ich kein gläubiger Christ?
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Es ist schon wieder passiert: Ein Bischof redet über christliche Werte und spricht ganz nebenbei jenen, die diese Werte nicht in der gleichen Weise vertreten wie er selbst mehr oder weniger das Christsein ab.
Beim Mittagsgebet in Castel Gandolfo am 16.8.2026 überraschte Papst Leo mit einer faszinierenden Auslegung des Tagesevangeliums für die Kirche von heute.
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Es war die kanaanäische Frau aus dem Sonntagsevangelium (Mt 15,21-28), die den Papst zu bemerkenswerten Worten unmittelbar vor dem Angelusgebet in Castel Gandolfo inspirierte: In ihr sieht Papst Leo XIV. ein Beispiel für einen Glauben, der sich nicht entmutigen lässt.
In vielen Kirchen werden immer noch Opferlichter mit Plastikhülle verkauft. Ein Urlaubskommentar von Harald Prinz.
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Wir hatten einen Papst, der nannte sich Franziskus. Wir haben eine Enzyklika, die heißt "Laudato si’". Und wir haben einen Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung, der alle Christ:innen zu Schöpfungsverantwortung und Schöpfungsgerechtigkeit einladen will.
Roman Fürst plädiert für dosierte Provokation gegenüber dem römischen Liturgiepräfekten..
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Es ist wieder ruhig geworden um das römische Nein auf die Bitte der Deutschen Bischofskonferenz um Zulassung der Laienpredigt in der Eucharistiefeier.
Erfahrungen von Astrid Krogger auf einem Segeltörn entlang der kroatischen Küste.
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Ein mehrtägiger Segeltörn in der wunderschönen kroatischen Inselwelt machte mich vor kurzem zur engagierten Verteidigerin der Kirche. Das ist umso bemerkenswerter, als ich mich ja für die Reformanliegen von „Wir sind Kirche“ engagiere.
Franca Spies unterstrich bei den Salzburger Hochschulwochen die Notwendigkeit des Dialogs für die katholische Identität.
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Katholischsein könne man nicht nur aus den Dogmen und den lehramtlichen Schreiben heraus entwickeln, sagte die Salzburger Dogmatikerin Franca Spies am 4.
Ein persönlicher Rückblick auf das Jubiläumstreffen zur Ersten Europäischen Frauensynode von Martha Heizer
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Das Jubiläumstreffen zur Ersten Europäischen Frauensynode im Juli 2026 in Gmunden bewegt mich sehr. So viele Erinnerungen werden wach.
Papst Leo XIV. betete vor einem Fresko, das es laut Konzil von Trient eigentlich gar nicht geben dürfte.
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Einen seiner Urlaubstage im Juli 2026 nützte Papst Leo für einen Ausflug zum Heiligtum der Santissima Trinità im Bergdorf Vallepietra eineinhalb Autostunden von Castel Gandolfo entfernt.
Nicht nur die Politik sollte exklusiven Herrenrunden die Rote Karte zeigen, sondern auch die Kirche. Ein Kommentar von Roman Fürst.
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Die österreichische Innenpolitik hat wieder einen Skandal. Es geht um Postenschacher und frauenverachtende Aussprüche. Im Zentrum der Affäre: der Präsident der Wirtschaftskammer Wien, Walter Ruck.
Die Freude über den Papst kennt oft keine Grenzen. Problematisch wird es, wenn sie den Papst den anderen Menschen entrückt. Ein Kommentar von Roman Fürst.
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"Bei allem Respekt: Der Papst ist auch nur ein Mensch!" - Dieser Gedanke schoss mir durch den Kopf, als ich in den VATICAN-News vom 22.
Der Bischof von Maralal (Kenia) hat sieben Priester seiner Diözese suspendiert. Harald Prinz sieht darin auch ein Thema für die europäische Kirche.
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Ein Bischof suspendiert ein Fünftel oder Sechstel seiner Priester und erlässt für alle anderen rigide Regeln, die ihnen den Konsum von Alkohol ebenso verbieten wie die Teilnahme an liturgischen Feiern unter Alkoholeinfluss oder in verkatertem Zustand.
Robert Francis Prevost gab sich als Papst einen großen Namen. Peter Gardowsky blickt in die Geschichte der "Leo-Päpste".
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Am Donnerstag, dem 8. Mai 2026, saß ich zum 5. Mal in meinem Leben nach einem Konklave vor dem Fernseher. Diesmal war der amtierenden Kardinalprotodiakon Dominique Mamberti am Wort.
Das vatikanische Nein zur "Laienpredigt" in der Eucharistiefeier ist nicht zu Ende gedacht. Das Problem beginnt nämlich schon vorher: in der Predigtvorbereitung.
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Es soll Priester geben, die ihre Predigten von der KI schreiben lassen. Wahrscheinlich gar nicht so selten, sonst hätte Leo XIV. die Priester der Diözese Rom vor kurzem nicht eigens davor gewarnt.
Gedanken von Roman Fürst über die unchristliche Haltung selbsternannter Glaubenswächter:innen
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Es passiert immer wieder. Der Unter läuft zum Ober und steckt ihm irgendeine Karte. Eine Gemeinheit steht drauf. Oder eine Beschwerde. Auf alle Fälle etwas, das wie Gift sein will: Späte Wirkung, Täterschaft nicht mehr zu ergründen.
"Strukturfetischismus in der Kirche" beklagte Bischof Manfred Scheuer bei einer Priesterweihe am 4.7.2026. Thomas Plankensteiner hält dagegen.
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Es hat schon eine gewisse Tradition, die Forderungen des „Kirchenvolks-Begehrens“ nach mehr Mitsprache des Kirchenvolkes, einer Öffnung der Weiheämter für Frauen und Verheiratete, einer geänderten Sexualmoral und mehr Barmherzigkeit als – gleichsam nebensächliche – Strukturfragen
Für Traditionalisten mögen die schismatischen Bischofsweihen der Piusbruderschaft am 1. Juli 2026 ein Fest gewesen sein. Doch es darf hinterfragt werden, ob jedes "Ja" der Weihekandidaten ehrlich war.
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Die Piusbrüder haben´s wieder getan: Sie haben gegen den Willen des Papstes Bischöfe geweiht und sind mit Pomp und Trara ins Schisma gezogen.
Die Piusbrüder weihen gegen den Willen des Papstes Bischöfe und gehen ins Schisma. Eine persönliche Einordnung von Harald Prinz.
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Der 1. Juli 2026 wird der Katholischen Kirche eine neue alte Kirchenspaltung bringen: In ihrem Hauptsitz Ecône wird die traditionalistische Piusbruderschaft St. Pius X. nach 1988 nun zum zweiten Mal gegen den ausdrücklichen Willen des Papstes Bischöfe weihen.
Kardinal Mario Grech will einen neuen Aufbruch für die Kirche, der "nicht einfach" nur die Verbesserung von Strukturen und Prozessen bedeutet. Martha Heizer fragt nach.
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Der für die synodalen Prozesse der Weltkirche zuständige maltesische Kurienkardinal Mario Grech sagte am 23.6.2026 bei einem Treffen der Spitzen der kontinentalen Bischofsversammlungen im Vatikan: "Und doch ...
Bischof Overbeck gibt zu, dass er sich 2011 nicht vorstellen konnte, dass ein "geschätzter Kardinal anderen Menschen furchtbares Leid zugefügt haben könnte". Harald Prinz fragt, wie die Erinnerung an Kardinal Groër so schnell verblassen konnte.
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Bischof Franz-Josef Overbeck hat sich entschuldigt.