Februar 2016

Mit 17 Jahren trat Fathi vom Islam zu Christentum über. Nach dem Vorwurf der Mission unter Mulims nahm man ihn fest und steckte ihn 2010 ins Gefängnis. Über die jetzige Freilassung am 27.
Die römisch-katholische Kirche habe vielfältig von der Reformation profitiert und es gebe viele Gründe, "weshalb Protestanten und Katholiken das Reformationsgedenken gemeinsam begehen können", so Guggenberger.
Das betonte der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej Cilerdzic beim Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) am 22. Jänner im Rahmen der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen.
Bei der jüngsten Sitzung des Pastoralrates der Erzdiözese Salzburg rief Erzbischof Franz Lackner die in der Kirche Verantwortlichen dazu auf, sich auf den Prozess einzulassen und ihn als Chance für eine zukunftsfähige Kirche zu sehen.
In Zukunft kann die Symbolhandlung bei der Abendmahlsmesse auch an Frauen und Mädchen vollzogen werden, statt wie bisher nur an Männern oder Knaben. Auf Bitte des Papstes hin veröffentlichte die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramente am 21.
Vor seiner Generalaudienz am 20. Jänner empfing der Papst eine Delegation von fünf Vertretern der muslimischen Gemeinde, die ihm die offizielle Einladung überbrachten. Die Große Moschee Roms ist die größte in Europa und fasst 10.000 Personen. (JA vom 31. 1.)
In seiner Ansprache vor der jüdischen Gemeinde am 17. Jänner gedachte er der Opfer der nationalsozialistischen Judenvernichtung. Vor dem Besuch verweilte er vor dem Gedenkstein für die römischen NS-Opfer.
Wie das Meinungsforschungsinstitut „Latinobarometro“ mitteilte, folgten auf den Plätzen zwei und drei die Massenmedien Radio (49%) und Fernsehen (47%). (JA v. 17. 1.)
„Ich erwarte mir, dass ein gemeinsamer Ostertermin in einem Zeitraum zwischen fünf und zehn Jahren vereinbart wird“, meinte Welby nach Angaben der Tageszeitung „La Repubblica“ vom 17. Jänner.
Am 12. 1. wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt: Er hat im Juli 2015 dem Papst 40 Fragen gestellt und die Antworten mit dessen Einverständnis aufgezeichnet.
In dieser „historischen Begegnung“ sprachen die Beiden vor allem über das, was Islam und Christentum miteinander verbindet. Es sei auch um die „Bedeutung der Toleranz gegenüber der Religion des Anderen“ gegangen, teilte der Großmufti mit.
Nach Angaben der orthodoxen Webseite „Romfea“ wurde am 12. Jänner folgende Vereinbarung erzielt: Die tschechisch-slowakische orthodoxe Kirche anerkennt die Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel ausgesprochene Autokephalie und bestätigt damit deren Primariat.
Kurz vor Weihnachten fand das bisher letzte Unionstreffen zwischen dem unierten Großerzbischof von Kiew und Halytsch, Swjatoslaw (Schewtschuk), und dem orthodoxen Erzbischof Ihor (Isitschenko) statt.
Alles soll offen ausgesprochen werden, auch wenn nicht jeder Vorschlag gleich verwirklicht wird und deren Verwirklichung einen längeren Atem braucht, zum Beispiel offizielle Segnungsfeiern für wiederverheiratete Geschiedene oder homosexuelle Paare.
In der Einrichtung des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg (LSVD) informierte er sich gemeinsam mit der Berliner Caritasdirektorin Ulrike Kostka bei homosexuellen und transgeschlechtlichen Flüchtlingen über deren Erfahrungen mit Gewalt und Beleidigungen in Unterkünften und Behörden.
Die Begegnung werde von der für die Priesterausbildung zuständigen Abteilung der mexikanischen Bischofskonferenz koordiniert, erklärte der Erzbischof von San Luis Potosi, Jesus Carlos Cabrero Romero, laut Angaben des katholischen Nachrichtenportals „ACI Prensa".
„Wir dürfen nicht aufhören dafür zu beten und mit denen zusammenzuarbeiten, die anders denken“, sagte der Papst in elf Sprachen. Ein „aufrichtiger Dialog“ bringe „Früchte des Friedens und der Gerechtigkeit“ hervor.
In einer kurzen Ansprache während des Weihnachtsgottesdienstes am 6. Jänner rief er die Christen und Muslime dazu auf, sich nicht spalten zu lassen: Gott habe die Menschen mit verschiedener Hautfarbe, Sprachen, Lebensweisen und Religionen geschaffen.
Im schwedischen Lund werden der Lutherische Weltbund (LWB) und der Päpstliche Rat für die Einheit der Christen am 31.
Das teilte die Franziskaner-Kustodie des Heiligen Landes am 4. Jänner mit. Über die Umstände der Befreiung wurde zum Schutz des Paters nichts veröffentlicht. (JA vom 17. 1.)
Das bestätigte der Vatikan am 2. Jänner. Der Heilige Stuhl erkennt in dem 32 Artikel umfassenden offiziellen Dokument erstmals den Staat Palästina an.
Darin wünschten sie ihm viel Kraft für sein Reform-Ansätze, dankten ihm für seine Enzyklika „Laudato Si“ und baten ihn zu bedenken, dass in Rom noch immer viel zu europa- und vatikanzentriert gedacht wird.
„Ein Abkehr vom Dialog mit der katholischen Kirche wäre jetzt völlig falsch“. Er wolle die ökumenische Zusammenarbeit ausbauen. Die Behauptung einiger seiner Mitbrüder, dies sei „Verrat am orthodoxen Christentum“, wäre unbegründet, sagte Kyrill (KircheIn 1/2016)
Rund 6.000 Besucher kamen zu den Gottesdiensten, Gebetstreffen und Workshops unter dem Titel „Fresh Faith“ (JA vom 10. 1. 2016)
In einem Interview mit der Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“ sagte Kardinal Lorenzo Baldisseri, der Papst habe explizit davon gesprochen. Im Februar 2016 ist ein Seminar in Rom zum Thema „Synodalität“ geplant.
Die Regierung habe die Genehmigung erteilt, sagte der Erzbischof von Ho-Chi-Minh-Stadt, Paul Bui Van Doc, gegenüber „UCANews“. „Die Beziehungen zwischen dem Vatikan und Vietnam werden besser und besser. Wir haben die Eröffnung beantragt und sie haben das akzeptiert.“ (JA v. 3. 1.)
Erleichtert sagte Theophilus Bela, der römisch-katholische Generalsekretär des indonesischen Komitees für Religionen für den Frieden: „Wir haben Heiligabend und den ersten Weihnachtstag in aller Ruhe unter starkem Polizeischutz gefeiert.