Hochrangige Vertreter Saudi-Arabiens unterzeichnen in Wien am 25. September eine Erklärung gegen den Terror des Islamischen Staates (IS).

Noch bis vor kurzem hat das haschemitische Königreich diese radikale Gruppe finanziell massiv unterstützt. Der Außenminister Saudi-Arabiens (Prinz Saud al-Faisal), Vertreter Spaniens, Österreichs (Außenminister Sebastian Kurz) und des Vatikan (Pater Miguel Angel Ayuso Guixot vom Päpstlichen Rat für Interreligiösen Dialog) „verurteilen aufs Schärfste Terrorismus in jedweder Form  …  Und wir verurteilen Hass-Reden und Extremismus“. Der Österreichische Außenminister meinte ergänzend dazu: „Die Unterschrift per se bringt uns nicht weiter“ Dem Bekenntnis müssen Taten folgen. Saudi-Arabien müsse Religionsfreiheit auch im eigenen Land gewähren. Vergangene Woche hatten arabische Gelehrte die Terrormiliz in einem Rechtsgutachten (Fatwa) verurteilt. Dazu der gemäßigte Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide von der Universität Münster: „Diese Fatwa hat eine enorm große Relevanz…  Zum ersten Mal tun das wahabitische Gelehrte, und IS basiert auf einer wahabitischen Ideologie  …   Und jetzt kommen die wahabitischen Gelehrten und distanzieren sich zumindest von den Konsequenzen dieser Ideologie“. (JA v. 5. 10.)

 

 

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