Juni 2016

Mag. Muna Duzdar, die Tochter von palästinensischen Einwanderern, studierte in Österreich Jus, arbeitete als Rechtsanwältin und wurde am 18. Mai vom neuen Bundeskanzler Christian Kern zur Staatssekretärin im Bundeskanzleramt, zuständig für Kultusangelegenheiten, berufen.
Bischof Gerardo Alminaza, Mitglied der Kommission für geistliche Berufe, begrüßte den Schritt. Das teilte er am 17. Mai im Gespräch mit dem asiatischen katholischen Pressedienst „Uca News“ mit.
Für ihn gab es gar keine andere Möglichkeit, im Land der Reformation, wo bis heute beide Kirchen etwa gleich stark sind, eine gute Nachbarschaft zu pflegen und sich gemeinsam in der Öffentlichkeit zu engagieren.
Die Ankündigung von Papst Franziskus, durch eine Kommission die Frage des Frauendiakonats klären zu lassen, schlägt weiter hohe Wellen: So begrüßten am 15.
In einem ausführlichen Interview mit dem „Deutschlandfunk“ sagte er auf die Frage, wann es die erste Bischöfin von Mainz geben werde: „Ich wäre schon mal zufrieden, wenn es die erste Diakonin gibt.“ Lehmann sagte, er schaue auf die „Dinge, die man ohne allzu große Schwierigkeiten, ohne Spaltungen
Die Kirche in der Provinz Jiangsu hat einen 75m hohen Turm. Ca. 6000 Katholiken nahmen an der Wiedereröffnung der renovierten Kirche teil, berichtet „Uca News“. 1949 wurde die Kirche konfisziert und in eine Schule umgewandelt, 1992 den ca.
„Wenn der Papst nun eine solche [Kommission zur Frage des Frauendiakonats] fordert, ist es zumindest theoretisch möglich, dass die Ergebnisse dieser Kommission zu Änderungen führen“, so Wolf in einem Interview mit der KNA am 14. Mai.
„Wir müssen dringend die Zulassungsbedingungen zum Weihepriestertum überdenken“. Das Zustandekommen einer Eucharistiefeier dürfe nie davon abhängen, ob ein zölibatär lebender Priester vorhanden ist.
Am 12. Mai kündigte er vor Leiterinnen römisch-katholischer Frauenorden im Vatikan die Einsetzung einer eigenen Kommission dazu an. „Es würde der Kirche guttun, diesen Punkt zu klären“, zitiert die US-Zeitschrift „National Catholic Reporter“ (Onlineausgabe) den Papst.
Acht römisch-katholische und sechs muslimische Experten tauschten zwei Tage lang über das Thema „Gemeinsame Werte im gesellschaftlichen und politischen Leben“ ihre Ansichten aus. Zwischen Christentum und Islam gibt es wesentlich mehr Verbindendes als Unterschiede, heißt es u. a.
Bei einem Treffen am 11. Mai mit dem Vorsitzenden des islamisch-alevitischen Derwischordens „Bektashi“, Baba Edmond Brahimaj, sagte der Papst: „Es gibt keine Alternative zum Weg des Friedens und der Begegnung“.
Er entspricht damit einem Aufruf prominenter orthodoxer Theologinnen, das orthodoxe Konzil von Kreta im Juni nicht zu einer „reinen Männersache“ zu machen. Die Beraterinnen sollen den Konzilsvätern aus dem Ökumenischen Patriarchat zur Seite stehen.
Unter der Schirmherrschaft des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF wurde das gemeinsame Dokument am 9. Mai vom koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros II. und vom Großimam der Universität, Scheich Ahmed al Tayyeb, unterzeichnet.
Er sei nicht für die Abschaffung des Zölibats, jedoch für verheiratete Männer als Priester, zitiert die belgische Zeitung „Le Soir“ den belgischen Primas am 9. Mai.
Mit der Aufgabe wird der slowakische Politiker Jan Figel betraut. Das sagte Juncker am 6. Mai in einer Rede im Vatikan anlässlich der Verleihung des Karlspreises an Papst Franziskus.
Dies ist ein Beispiel gelebter Toleranz: Die Muslime des Dorfes Kozlets sammelten rund 1000 Euro und renovierten gemeinsam mit den Christen den Glockenturm, den Zaun um die Kirche und den Innenraum. Dies war notwendig, weil der Glockenturm auf das Kirchendach zu fallen drohte.
Wie die Anglikanische Weltgemeinschaft in London mitteilte, rief das Leitungsgremium zum gemeinsamen Gedenken des 500. Jahrestags des Reformationsbeginns auf und erinnert an die mittlerweile erreichten Dialogvereinbarungen mit Lutheranern, Katholiken, Methodisten und Orthodoxen.
Die in Katar lebende liberale saudische Journalistin Nadine Al-Budair veröffentlichte einen Artikel in der Kuwaiter Tageszeitung Al-Rai, in dem sie die Frage stellt, wie Muslime reagieren würden, wenn sich Christen in ihrem arabischen Land in die Luft sprengen oder versuchen würden, der islamisch
In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ berichtet Küng, der Papst sei bereit, „die verschiedenen Fragen, die das Dogma der Unfehlbarkeit aufwirft, im Licht der Heiligen Schrift und der Tradition theologisch zu diskutieren, um den Dialog mit der Ökumene und der postmodernen Gesellschaft
Die bisherige Beilage „Frau - Kirche – Welt“ der päpstlichen Tageszeitung „L´Osservatore Romano“ erscheint künftig als Monatsmagazin mit einem Umfang von 40 Seiten.
Anne Koch, die deutsche Religionswissenschaftlerin und Professorin für „Religious Studies“ an der Theologischen Fakultät der Uni Salzburg, erforscht nach ihrer Habilitation in Japan neue spirituelle Formen der Weltzivilgesellschaft wie z. B. Yoga.
Nach fast zweieinhalb Jahren Beratungen verabschiedete das Gremium ein Schlussdokument. Von 231 Delegierten stimmten mit 212 gut 90 Prozent dafür, 19 waren dagegen. „Für die nächsten Jahre ist das der Fahrplan, der umgesetzt wird“.
In einem soeben im Verlag Herder erschienenen Interview-Buch zu seinem 80.
Männer sollen in Zukunft nicht mehr ohne Frauen über die Aufgabe und Rolle der Frauen in der römisch-katholischen Kirche befinden. „Kirche mit den Frauen“ heißt das Projekt. Losgepilgert wird am 2. Mai in St.
Der „Außenminister“ der russisch-orthodoxen Kirche, Metropolit Hilarion, sprach von „orthodoxen Eiferern“ und warf ihnen vor, die russisch-orthodoxe Kirche spalten und in eine „Sekte ähnlich ihrer eigenen Gruppe“ umwandeln zu wollen.

Mai 2016

Wer „an der Wunde des Patriarchats nicht verbluten” wolle, werde Kreativität brauchen, um mit Widersprüchen und Paradoxien umzugehen und pastorale Handlungspotenziale mutig auszuschöpfen, sagte Schwester Katharina Ganz bei einem Vortrag in Innsbruck bei der 50-Jahr-Feier der „Vereinigung der Frau
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), das Netzwerk Diakonat der Frau und der Katholische Deutsche Frauenbund nehmen dabei die diakonische Verantwortung vor Ort in den Blick.
Wahre „Hauptperson der Kirche“ seien allerdings nicht die beratenden und auch streitenden Apostel, sondern der Heilige Geist – er „macht alles, er bringt die Kirche vorwärts“, auch „wenn eine Verfolgung ausbricht“ oder wenn „bei den Gesetzeslehrern Widerstand und Sturheit auftreten […] Das hatten
Erst vor zwei Wochen hat Papst Franziskus gemeinsam mit dem ökumenisch-orthodoxen Patriarchen Bartholomaios I. auf Lesbos ein Dokument zur Flüchtlingskrise unterzeichnet.
In dem Schreiben an den Vorsitzenden der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika, Kardinal Marc Ouellet warnt er vor einer der schlimmsten Deformierungen, der sich die lateinamerikanische Kirche stellen müsse: dem Klerikalismus, einer „Elite der Priester, Ordensleute und Bischöfe“, die sich über