Mai 2015

„Es ist die Zeit für die Kirche, den Sinn des Auftrags wieder neu zu entdecken, den der Herr ihr am Ostertag anvertraut hat“. Es sei notwendig, sich stärker mit den Herausforderungen der Gegenwart auseinanderzusetzen.
Die Unterredung dauerte fast eine Stunde. Eingefädelt hat das Treffen der Prager Alterzbischof Miroslav Vlk hinter dem Rücken Vatikans gleichzeitig mit der geplanten Privataudienz für den neuen slowakischen Staatspräsidenten Andrej Kiska. Ursprünglich stand Bezak nicht auf der Gästeliste.
Dechant Maximilian Tödtling des Dekanats Leoben hat den derzeitigen Diözesanadministrator Heinrich Schnuderl über diesen Schritt bereits in Kenntnis gesetzt.
Für die Weltbischofssynode im Herbst 2015 wünsche Kardinal Francesco Coccopalmerio, dass für diese Gläubigen eine Möglichkeit für den Empfang der Sakramente gefunden werde. Er selbst sei „hoffnungsvoll“. Eine Lösung sei auch aus Sicht des Kirchenrechts „sicherlich möglich“.
Dies berichtet der vatikanische Pressedienst „Fides“. Unter anderem sollen erstmals auch Vertreter der koptisch-orthodoxen Auslandsgemeinden wahlberechtigt sein.
Für Scheich Abdul Latif Derian seien die Christen keine Feinde, sondern Partner der Muslime. Wer sie misshandle, misshandelt auch alle Muslime. (JA v. 5. 4.)
Alison White (58) ist derzeit noch Priesterin in Riding Mill in der Diözese Newcastle. Sie ist mit Frank White, dem Weihbischof von Newcastle verheiratet. Der Weihetermin wird noch bekanntgegeben. (JA v. 5. 4.)
Die Kirche solle sich weg von Rom und der Macht zu einer „Gott-unter-den-Menschen-Kirche“ entwickeln, fordert Generalvikar Erny Gillen am 2. April in einem offenen Brief an Papst Franziskus. Der Theologe schlägt dem Papst vor, vom Vatikan in die römische Lateran-Basilika umzuziehen.

April 2015

Pressemitteilung Limerick/Irland, 19.04.2015
Das zweite internationale Treffen katholischer Pfarrerinitiativen und Reformgruppen endete am Donnerstag mit dem Aufruf an die Bischöfe, die Vision des Papstes für eine erneuerte Kirche „mutig und öffentlich“ zu unterstützen.
21. ordentliche Vollversammlung der Plattform Wir sind Kirche–Ö Verein zur Förderung von Reformen in der römisch-katholischen Kircheund anschließend zuraußerordentlichen Vollversammlung der Plattform Wir sind Kirche–Ö
Anlässlich eines Besuches des Kardinalstaatssekretärs Pietro Parolin sprach Ministerpräsident Andrej Kobjakow diesen Wunsch aus. Für die weißrussische Regierung sei die „Freundschaft zum Vatikan“ von großer Bedeutung, denn der Vatikan sei ein „besonderer Partner im internationalen Geschäft“.
In einer Glückwunschbotschaft an den Papst anlässlich seines Amtsantritts vor zwei Jahren schreibt er wertschätzend über den Einsatz für die Religionen und den Respekt für die Gefühle aller Gläubigen.
Beim Gedankenaustausch in der Katholischen Akademie ging es vor allem um die Erwartungen der Lesben und Schwulen an die Familiensynode im Oktober 2015.
Die griechisch-orthodoxe Theologin Dimitria Koukoura der Universität Thessaloniki sprach über den Beitrag der orthodoxen Theologie für die Stellung der Frau in der Kirche.
Daraufhin wurde er von der Piusbruderschaft Marcel Lefevres exkommuniziert. Seine Weigerung, sich von Nazi-Gedankengut zu distanzieren, hatte ihm einst das Verbot eingebracht. (Die Furche v. 26. 3.)
Er ermuntert zu neuen Aufbrüchen und zu einem Kirchentag, in dem die „weiterhin große[n] Momente und Orte der Gnade, die wir brauchen“, hervorgehoben werden sollten. Es gelte auch, stärker auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen: „den Menschen nahe sein, ihnen zuhören“. (Kathweb/KAP v. 23.
Der Priester Fernando Karadima Farina (heute 84) soll einst Jugendliche missbraucht haben und der damalige Priester – und jetzt neuer Bischof von Osorno – , Juan Barros Madrid (58) soll bei der Vertuschung geholfen haben. Deshalb demonstrierten hunderte Gläubige am 21.
Diese für ganz Polen wegweisende Entscheidung traf die westpolnische Diözese Koszalin-Kolobrzeg im Verlauf eines Zivilprozesses gegen die Kirche, schreibt die polnische Nachrichtenagentur PAP.
"Der katholische Traditionsstrom war nie auf ein enges, unveränderliches Flussbett beschränkt, sondern floss immer wieder in neue Richtungen, änderte seine Geschwindigkeiten und verästelte sich." Und so erinnert Prof.
Nach dem Gefängnis wird er auch den Stadtteil „Scampia“ besuchen, eine Hochburg der Mafia. Das ganze Programm in Neapel ist ein echter „Angriff“ gegen die Verbrechen der Mafia, heißt es in dem Artikel der „ABC“. (Kathweb/KAP v. 20. 3.)
Ein Richter in Burgos hat die Verhaftung des Exorzisten Jesús Hernández Sahagún, eines offiziellen Exorzisten der Diözese Valladolid, verlangt, zusammen mit dem Priester des Mädchens, nachdem sie 13 Exorzismen aushalten musste.
Mit dem Geländewagen touren sie zusammen durchs Land, um in dem Religionskrieg zwischen den Christlichen Anti-Balaka-Milizen und den muslimischen Seleka-Milizen die Kämpfer abzuwerben.
In einer Abstimmung der Vertreter der 171 USA-Gemeinden am 17. März in New Jersey wurde die notwendige Mehrheit von 86 Stimmen erreicht.
In der Diskussion in der griechisch-orthodoxen Kirche um die Frauenordination hat sich nach einer Reihe von männlichen Theologen nun erstmals eine Frau zu Wort gemeldet. Frau Prof.
Dieses Dokument, erschienen 2010, wurde von Frauen erarbeitet. Eine von ihnen, Astrid Lobo Gajiwala, war vergangene Woche im Vatikan zu Gast. Sie ist Katholikin, Naturwissenschaftlerin und dreifache Mutter.
. Diese Fragen stünden schon zu lange auf der kirchlichen Tagesordnung, ohne dass Antworten gefunden werden, so die DOK in einer am 16. März veröffentlichten Stellungnahme zur kommenden Weltfamiliensynode.
Die Synode hätte „den Blick auf die Lebenswirklichkeiten von Beziehungen zu richten und nicht von Idealen auszugehen. … Bei der Frage bezüglich der Kommunion und dem Beichtsakrament für wiederverheiratet Geschiedene wird eine Öffnung der Kirche gewünscht.
„Wirklich schwer tue ich mich … mit der aus meiner Sicht zunehmend tendenziösen Berichterstattung“. Dadurch werde eine unselige Polarisierung „in klar identifizierbare Lager vorangetrieben“.