Juli 2015

Er hat bei einer Begegnung mit einer offiziellen Delegation des Ökumenischen Patriarchats unter Leitung des emeritierten Titularmetropoliten von Pergamon, Ioannis Zizioulas, neuerlich betont, dass die gemeinsame Eucharistiefeier das Ziel des ökumenischen Dialogs ist.
Eine "realistische Theologie der Ehe" müsse das Scheitern ebenso wie die Möglichkeit der Vergebung bedenken", schreibt er in einem Aufsatz, den die Zeitschrift "Stimmen der Zeit" am 25. 6. vorab auf ihrer Internetseite veröffentlichte.
Ins Leben gerufen wurde das Gremium vom Präsidenten des Päpstlichen Kulturrats, Kardinal Gianfranco Ravasi.
In der orthodoxen Assyrische Kirche ist derzeit der Patriarchatssitz in Chicago vakant. Mit dem Oberhaupt der Alten orthodoxen Kirche Bagdads, Mar Addai II., habe sich der chaldäische Patriarch Louis Rafael I.
Er wünscht sich am Tag nach einer Großdemonstration in Rom gegen die „Ehe“ zwischen Homosexuellen mehr Dialog: „Ich denke, dass heute […] die Zeit einer Kirche gekommen ist, die zunächst „ja“ sagt und nicht immer auf Konfrontation aus ist“, sagte der Bischof im Gespräch mit der italienischen Zeit
Den Hauptpastor am „Tiempo“, Paolo Ribet, begrüßte den Papst mit „fratello“ (Bruder). Die römisch-katholische Kirche habe zahlreiche „unchristliche Haltungen und Verhaltensweisen“ gegenüber den Waldensern gezeigt.
In der sogenannten "großen Ökumene", die auch das Judentum einbezieht, ist eine neue Debatte darüber entbrannt. Bei einer Diskussion am 21.
"Das Problem erfordert die Aufmerksamkeit und das Handeln der gesamten Menschheit - vor allem in den wohlhabenden Regionen unseres Planeten", sagte das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie der Zeitung "Die Zeit".
Die Kirche sei oft nicht Vorreiter der Umweltbewegung, sondern „dem Schatz an Weisheit, den wir hätten hüten müssen, untreu gewesen“. Umkehr und Reue seien daher dringend nötig. Der Papst will Dialog über seine Anliegen.
Dies geschah zehn Tage nach Vorwürfen der Staatsanwaltschaft, Erzbischof John Nienstedt hätte Anschuldigungen gegen einen übergriffigen Priester vertuscht.
Der „renommierte Prediger“ und damalige Rektor der Prager Universität sei lange Zeit „Streitobjekt“ unter den Christen gewesen, aber heute zu einem „Anlass des Dialoges“ geworden, sagte der Papst am 5. 6. vor hussitischen und römisch-katholischen Kirchenvertretern aus der Tschechischen Republik.
"Es ist höchste Zeit und ein wichtiges Zeichen, dass unsere Kirche Jan Hus als glaubwürdige christliche Persönlichkeit anerkennt", sagte Jaschke am 13. Juni in Hamburg bei einer ökumenischen Gedenkfeier aus Anlass von Hus' 600. Todestag.
Nach Jesu Vorbild sollten Priester "lieben ohne Einschränkungen" und Barmherzigkeit üben statt stets den Buchstaben des Gesetzes zu befolgen, da die Kirche dann zur "bösen Stiefmutter" statt zur Mutter werde.
Das sagte er am 12. 6. in Rom während eines Treffens mit Priestern aus aller Welt. Zur Vereinbarung eines einheitlichen Datums habe er an den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomaios I. und den Moskauer Patriarchen Kyrill I. geschrieben.
Sie ist dem Apostel Paulus geweiht und steht rund 5000 Gläubigen zur Verfügung.
Der Probst des Chorherrenstiftes Herzogenburg , Maximilian Fürnsinn, bat den Imam Ramazan Demir und den Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister, von ihrer Reise auf einem Gesprächsabend am 9. 6. zu berichten. (JA v. 14. 6.; KircheIn 7/2015)
Er sieht eine "vollkommene Übereinstimmung" zwischen den Zielen seiner Einrichtung und "dem neuen Kurs" der römisch-katholischen Kirche unter Papst Franziskus.
Dies schlägt der Prior der ökumenischen Gemeinschaft der „Taizé“-Mönche, Frère Alois, vor. „Die Kirchen sind noch immer zu sehr auf das fixiert, was zwischen den Konfessionen nicht geht, sagte der Prior am 8. Juni in Berlin. (JA v. 21. 6.)
„Unsere Kirchen sollen Räume sein, in denen alle Menschen mit ihrer sexuellen Identität und Orientierung Achtung, Wertschätzung und Gleichbehandlung erfahren“, sagte Bernd Wildermuth, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. (KircheIn 6/2015) ]
Eucharistie bedeutet, in der Gemeinschaft mit Christus zu bleiben und sich nicht zum Götzendiener herabwürdigen zu lassen: Daran hat Papst Franziskus in seiner Predigt zum Fronleichnamsfest am 4. Juni in Rom erinnert.
Die zuständigen Behörden begutachteten derzeit einen Entwurf der päpstlichen Kinderschutzkommission, wonach das Vertuschen von sexuellem Missbrauch durch Bischöfe ein eigener Straftatbestand im katholischen Kirchenrecht werden soll, wie der Präsident des Kinderschutzzentrums der Päpstlichen Unive
Schrille Töne der letzten Tage dürften nicht darüber hinwegsehen lassen, wie kontrovers auch auf katholischer Seite über das Problem gestritten werde, schreibt der Kardinal in einem am 2. Juni vorab veröffentlichten Beitrag für die Mainzer Kirchenzeitung "Glaube und Leben".
Als Gast des "Verbandes katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs " gab Krautwaschl am 1. Juni Auskunft über den von ihm bevorzugten kollegialen Führungsstil.
Aktiv gegen Menschenhandel in OÖ
Mi, 21. Oktober 201518:30 - 21:00 UhrUrsulinen-Hof Linz, Kulturzentrum, OK Platz 1Anmeldung bis 14. 10. 2015 erbeten an:
Marco Politi, einer der bekanntesten Vatikan-Insider, spricht persönlich über sein neues Buch "Franziskus unter Wölfen. Der Papst und seine Feinde."Donnerstag, 3. September 2015, 19 Uhr, Eintritt: 7 Euro.Buchhandlung Herder, Wollzeile 33, 1010 Wien.

Juni 2015

Michael Schefcik, der erste Leiter der Wiener Gruppe von Wir sind Kirche, ist am Pfingstsamstag 2015 verstorben. Er war seit 17 Jahren an den Rollstuhl gefesselt und litt an den verschiedensten Krankheiten.
Erste Reaktion von Wir sind Kirche-Österreich auf die Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus
Die Plattform Wir sind Kirche sieht die weltweit mit großer Spannung erwartete und nun offiziell veröffentlichte Ökologie-Enzyklika LAUDATO SI‘ von Papst Franziskus sehr positiv.
Die "Unterirdischen"
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Der Konferenz der Bischöfe in Mariazell statteten am Mittwoch (17.06.) Mitglieder von Wir sind Kirche-Österreich einen Besuch ab. Sie wollten vor dem bischöflichen Gottesdienst wieder an den Wunsch des Papstes erinnern, „kühne Vorschläge“ zu machen.
Theologisches Gespräch mit Univ.Prof. DDr. Paul M. Zulehner
Theologisches Gespräch mit Univ.Prof. DDr. Paul M. Zulehner zum Thema „20 Jahre Kirchenvolksbegehren – eine kritische Betrachtung“.Zeit: Dienstag, 10. November 2015, 19.00 h
Der spirituelle Austausch am 30. Mai im Wiener Don-Bosco-Haus wird von der neuen diözesanen Plattform für Basisgemeinden „Encuentro“ organisiert. (Kathweb/KAP v. 22. 5.)