November 2015

Was ist eine Familie? Wie definiert sich die Ehe? Und wie soll sich die römisch-katholische Kirche dazu positionieren? Mit diesen Fragen werden sich im Vatikan bis zum 25. Oktober insgesamt 270 Bischöfe aus aller Welt beschäftigen.
Das Museum entstand auf Wunsch von Bischof Habib Al-Naufali zur Förderung des Selbstbewusstseins der Christen im Irak und enthält eine Sammlung von 200 Messbüchern, liturgischen Geräten, Ikonen u. a. m.
Sie plant auch fixe Kooperationen mit der Alevitischen Glaubensgemeinschaft und den Freikirchen in Österreich. Die beiden Letztgenannten wurden erst kürzlich als Religionsgemeinschaften anerkannt mit dem Recht auf Erteilung eines eigenen Religionsunterrichts.
Eine gemeinsame Erklärung zur Christologie, die diese Woche bei einem Treffen der Kirchenführer und hochrangiger Theologen in Wales verfasst wurde, hält eine Übereinstimmung hinsichtlich der Frage der Menschwerdung Christi fest.
Die Kirche brauche eine "heilsame Dezentralisierung", um Lösungen für die vielfältigen Probleme der Weltkirche zu finden. Elbs äußerte sich im Interview mit "Radio Vatikan".
Diese solle sich allerdings nicht auf die Weihestufe, sondern auf das traditionelle frühkirchliche Amt des Diakons beziehen, sagte der Vorsitzende der Kanadischen Bischofskonferenz vor den delegierten Bischöfen aus aller Welt im Vatikan.
Bei dem Kongress im römischen Pilgerzentrum „Santa Teresa Couderc" äußerte er sich unter anderem positiv über das Outing des -Mitarbeiters der Glaubenskongregation, Krzysztof Charamsa.
Er wisse aus eigener Erfahrung, dass es viele Menschen gebe, „die eine tiefe Sehnsucht nach der Eucharistie haben, nach der Gemeinschaft, und die wieder auf den Weg kommen wollen". Weiter sagte der Erzbischof, dass es homosexuelle Menschen gebe, „ist so, und das ist gut so".
Grundtenor des Papiers: Die westlichen Kirchen zerstören mit ihrer Sicht der Einehe die afrikanischen Familien. In Afrika ist die Vielehe „verbreitet und toleriert in vielen Ländern“. Deshalb müsse die Kirche auch die Erwartungen von vielen, die in einer Vielehe leben, in Betracht ziehen.
Neben den Bischöfen und Priestern nehmen 17 Ehepaare (u.a. aus dem Irak, Südafrika und Kamerun) sowie weitere 17 sogenannte Laien, darunter 13 Frauen, daran teil. (JA vom 27. 9.)
In einem Interview mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ vom 3. 10. forderte der polnische Monsignore Krzysztof Charamsa zugleich eine grundlegende Öffnung der römisch-katholischen Kirche für gleichgeschlechtliche Paare.
Drei der vier neu besetzten Professuren gingen an Theologinnen: Die österreichische Theologin Angelika Walser forscht und lehrt ab sofort am Institut für Moraltheologie. Ihr besonderes Interesse gilt Grenzfragen in der Bioethik, den Gender Studies sowie der interreligiösen Ethik.
Yayo Grassi ist ein ehemaliger Schüler von Papst Franziskus und habe diesen schon öfters getroffen hatte. Grassi erklärte in amerikanischen Medien, dass das Treffen von Papst Franziskus persönlich initiiert worden sei.
Pressemeldung zum 50. Jubiläum des Katakombenpaktes
Image
Rom, Domitilla-Katakomben, Steintafel mit Inschrift, Alpha und Omega und Christussymbol "Chi Rho"
Quelle (Wikimedia Commons), Lizenz (CC-BY-SA 3.0), Urheber  Dnalor_01
Bald jährt sich zum 50. Mal die Unterzeichnung des Katakombenpaktes, mit dem sich 40 Bischöfe und Konzilsväter des II. Vatikanischen Konzils auf eine arme Kirche der Armen verpflichteten.

Oktober 2015

Publik-Forum-Streitgespräch über Reformen in der katholischen Kirche
Image
"Publik-Forum" bringt in seiner jüngsten Nummer - Heft 19/2015 - ein sehr interessantes Streitgespräch über Reformen in der katholischen Kirche.
Image
Ein Bericht von Martha Heizer
Text und Musik: Matthias JAKUBEC, © 2005
Image
Ein Bericht von Martha Heizer
Image
Man wird ja doch noch träumen dürfen!
Vom 23. - 25. Oktober 2015 fand in Hofheim bei Frankfurt die 37. öffentliche Bundesversammlung der deutschen KirchenVolksBewegung statt mit dem Thema: „50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil - 40 Jahre Würzburger Synode - 20 Jahre Wir sind Kirche“.
Die Reformbewegung Laieninitiative zum Abschlussdokument der Familiensynode
Image
Wien, 27. Oktober 2015. - Die Laieninitiative als Reformbewegung in der katholischen Kirche Österreichs hält es für verfehlt, aufgrund des von der Familiensynode verabschiedeten Textes voreilige Schlüsse zu ziehen oder gar schon ein Urteil über Gelingen oder Misserfolg abzugeben.
Kommentar zum Abschluss der Familiensynode am 25.10.2015
Image
(Der Abschlussbericht steht nebenan in deutscher Übersetzung zum Download bereit)
Hubert Wolf
Tief unten in den Kellern der Kirchengeschichte, verborgen selbst für die meisten Historiker, liegen jahrhundertealte Traditionen begraben, von denen die Kirche heute nichts mehr wissen will. Hubert Wolf steigt mit archäologischem Spürsinn hinab in diese Krypta.
Vortrag und Lesung
Pax Christi Tirol lädt ein: Dr. Sumaya Farhat-Naserpalästinensische Friedensaktivistin, Buchautorin und Trägerin verschiedener Friedenspreise
Er fertigte eine Marienstatue an und schenkte das Kunstwerk der Gemeinde Kirchheim bei Würzburg, wo er mit seiner Familie seit kurzem wohnt, wie die Zeitung„Main-Post" am 7. August berichtete.
„Wie ist die Situation von Wiederverheirateten?“ Er „komme selbst aus so einer Familie.“ Dennoch könne es auch im Leben von wiederverheirateten Geschiedenen sowie auch unverheirateten Zusammenlebenden „sehr viel Edles geben“.
Der Arme bekommt ständig seine Grenzen aufgezeigt. Er muss lernen, sie zu lieben. Ähnlich ist es mit der Kirche: Sie schwebt überall dort in Gefahr, ihre Demut zu verlieren, wo sie sich der Achtung der Gesellschaft, ihrer politischen Bedeutung und finanziellen Potenz allzu sicher ist.
Am 17. September stellen die Proponenten der Bewegung, der frühere ÖVP-Generalsekretär und Volksanwalt Herbert Kohlmaier und der emeritierte Linzer Völkerrechtler Heribert Köck, das Dokument "Die Kirche von morgen" der Öffentlichkeit vor.
Die kurze Begegnung fand am 11. September im Vatikan statt. Der in Frankreich sehr populäre Geistliche war im Juli zum Offizier der Französischen Ehrenlegion ernannt worden.