April 2015

Dieses Dokument, erschienen 2010, wurde von Frauen erarbeitet. Eine von ihnen, Astrid Lobo Gajiwala, war vergangene Woche im Vatikan zu Gast. Sie ist Katholikin, Naturwissenschaftlerin und dreifache Mutter.
. Diese Fragen stünden schon zu lange auf der kirchlichen Tagesordnung, ohne dass Antworten gefunden werden, so die DOK in einer am 16. März veröffentlichten Stellungnahme zur kommenden Weltfamiliensynode.
Die Synode hätte „den Blick auf die Lebenswirklichkeiten von Beziehungen zu richten und nicht von Idealen auszugehen. … Bei der Frage bezüglich der Kommunion und dem Beichtsakrament für wiederverheiratet Geschiedene wird eine Öffnung der Kirche gewünscht.
„Wirklich schwer tue ich mich … mit der aus meiner Sicht zunehmend tendenziösen Berichterstattung“. Dadurch werde eine unselige Polarisierung „in klar identifizierbare Lager vorangetrieben“.
Er ist zwar gegen eine Altersgrenze für den Papst, weil „das ein Gefühl vom Ende des Pontifikats [schafft], das nicht gut tun würde“, aber für sich selbst meint er, nur noch vier bis fünf Jahre Papst sein zu wollen. Er sehe „das so, wie es Benedikt XVI. gemacht hat“. (Kathweb/KAP v. 13. 3.)
Man wünsche sich „die Einbeziehung einer offenen und realitätsnäheren Perspektive auf die Sexualität vorehelich oder nicht verheiratet zusammenlebender Paare“, erklärte KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth in Bonn.
Die Kirche müsse aufpassen, dass die Ehe nicht „zum überfordernden und unerreichbaren Ideal“ werde. „Vordringlich erscheint uns eine pastorale Haltung des Zuhörens statt der Belehrung“.
Leider weckte die Anwesenheit der Bischöfin, Frau Irja Askola, auf einem Ehrenplatz den Unmut vieler Gläubiger.
Die 58-jährige Regina Ammicht Quinn der Universität Tübingen erhält diesen Preis für die Freiheit in der Kirche am 8.
Geschehe dies nicht, gebe es „keine Hoffnung“ für eine mögliche islamische Gemeinschaft der verschiedenen Konfessionen. Als einen Weg dorthin verlangt er eine Bildungsreform für den islamischen Religionsunterricht bzw.
Er verurteilte „jede Form der Proseytenmacherei“ und forderte dazu auf, der „Versuchung zum Konkurrenzkampf“ zu widerstehen. Es gelte, sich des Verbindenden aller Christen bewusst zu machen uns „alles polemische und apologetische Verhalten“ abzulegen. (KI 3/2015)
2011 waren es 17%, 2014 schon 18%, meldete „Radio Vatikan“ am 5. März. Anteilsmäßig steige die Zahl der Frauen stärker als die der Männer.
Es gelte, „niemanden ewig zu verurteilen“. Die Kirche müsse den „Weg der Barmherzigkeit und der Eingliederung gehen“.
Ohne die auf Mäßigung bedachte Versöhnungsarbeit des nigerianischen Kardinals John Onaiyekan den Muslimen gegenüber wäre der Konflikt in Nigeria in noch viel größerem Ausmaß eskaliert, sagte Sr.
Ehrliches JA zu einer Frau oder geheuchelter Zölibat?
Presseaussendung der Plattform „Wir sind Kirche“, 8. April 2015

März 2015

Marlies Prettenthaler-Heckel
Marlies Prettenthaler-Heckel, Was Frauen predigen würden: Spirituelle Denkanstöße für Frauen und MännerVerlag: Styria Premium; Auflage: 1 (16. Oktober 2013)ISBN-10: 3222134235ISBN-13: 978-3222134234
Pressemitteilung zum 35 . Jahrestag der Ermordung Erzbischof Romeros (24. März 2015)
Zum 35. Jahrestag der Ermordung des salvadorianischen Erzbischofs Oscar Romero rufen kirchliche Reformgruppen dazu auf, das Gedächtnis an diesen „Bischof der Armen“ wachzuhalten und an die prophetische Tradition, in der er stand, anzuknüpfen.
AUS LIEBE ZUR KIRCHE UND IN SORGE UM SIE
20 Jahre Wir sind Kirche FEIER MIT FEUER25./26. September 2015Kolpinghaus Salzburg
Lesung und Diskussion
Franz Sieder, geb. 1938, studierte Theologie in St. Pölten und wurde am 30. Juni 1962 zum Priester geweiht. Drei Jahre war er als Kaplan in der Pfarre Amstetten – St. Stephan tätig. Von 1965 bis 1976 war er freigestellter Kaplan für die Katholische Arbeiterjugend.
Familiensynode und 50 Jahre II. Vatikanisches Konzil im Mittelpunkt
Beim diesjährigen IMWAC-Council-Treffen standen Überlegungen zur Begleitung der Familiensynode im Mittelpunkt. Die Delegierten entschieden sich für drei besonders wesentliche Forderungen, die IMWAC im Rahmen der Synode einbringen wird:
Am Sonntag, dem 08. März 2015, fand im Hotel Schweizerhof in Luzern die diesjährige Preisverleihung der Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche statt.
Ein Abend mit Bischof Erwin Kräutler
Bischof Erwin Kräutler hat wie kein anderer Österreicher die Entwicklung der Kirche auf dem lateinamerikanischen Subkontinent seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil mitgestaltet.
Dies sagte der Präsident der Vatikanbehörde Kardinal Gianfranco Ravasi. Er plant die Einrichtung eines weiblichen Beratungsgremiums, das zu jenen Fragen gehört werden soll, die Frauen betreffen.
Nach eigenen Angaben vertritt ACP in dieser Angelegenheit den Wunsch von ca. 1000 Priestern der USA, berichtet die Online-Ausgabe der Zeitschrift „National Catholic Reporter“ am 4. Februar.
Die „Versorgung der Pfarren mit Priestern ist am Zusammenbrechen“. Die Kirche muss „Signale in Richtung Frauen [schicken] … ich denke hier an das Diakonenamt“, so Propst Johannes Holzinger in der Linzer „KirchenZeitung vom 26. 2.
„Homosexualität als Sünde darzustellen, ist verletzend“. Denn es ist klar, dass nach der katholischen Lehre „geistige und sexuelle Liebe unbedingt zusammengehören … Leider gelingt es uns nicht, das rüberzubringen“.