August 2015

Nur so könne dem zunehmenden Priestermangel entgegengewirkt werden, begründen die Bischöfe ihre Forderungen laut der Zeitung "The Tablet" vom 10. Juli.
Der Vorsitzende Simon Cazal meinte: Die meisten Angehörigen der LGTB-Gemeinschaft in Paraguay seien „tiefgläubig“ und katholisch. Daher sei diese Geste des Papstes besonders wichtig. Er bezeichnete die geplante Begegnung als „historische Geste“.
Butta gehörte einer tschechischen Delegation von Kirchenvertretern an, die vom Papst am 15. Juni im Vatikan empfangen worden war. "Wir hatten nicht den Eindruck, dass das Thema Hus etwas ist, das den Papst nur sehr aus der Ferne anrührt.
Am 5. Juli versammelten sie sich in der Nähe der alten Patriarchenstadt Antochia in der Nähe des Grenzübergangs zur derzeit heftig umkämpften syrischen Stadt Aleppo.
Er ermuntert die Gläubigen zu einem „Ökumenismus des Gebets“ und fragte hinzufügend: " 'Aber […] kann ich mit einem Protestanten, Orthodoxen, Lutheraner beten?' - 'Ja, du sollst sogar!' - Ihr habt dieselbe Taufe empfangen, wandelt alle auf dem Weg Jesu, wollt alle Jesus!
Er kritisierte die Personenkulte um die Gründer geistlicher Bewegungen in der römisch-katholischen Kirche und meinte: Manchmal sei es eine „Versuchung, […] Schritt für Schritt in einen Autoritatismus abzugleiten“.
Die Jahrestagung der AUSCP fand diesmal vom 29. Juni bis 2. Juli in St Louis, Missouri, statt und stand unter dem Konzilsthema „Gaudium et Spes – Freude aus dem Evangelium für eine Welt von heute“.
„Die Christen, alle Christen haben jüdische Wurzeln“, sagte er am 7. Juli bei einem Treffen mit dem Internationalen Rat der Christen und Juden (ICCJ). (JA v. 12. 7.)]
Der Imam der ehemaligen Sophienkirche des Zweiten Nicäischen Konzils (787), Mahmut Sahin, regte an, die Kirche, die derzeit als Museum und Moschee genützt wird, auch den Christen für ihre Gottesdienste zur Verfügung zu stellen.
Die strengeren Maßstäbe der römisch-katholischen Kirche hinsichtlich des sexuellen Missbrauchs zeigen Wirkung: Nach Vorwürfen der Vertuschung dieses Verbrechens gibt Bischof Galvban Castilli (64) die Leitung der Diözese ab. (JA v. 5. 7.)
Der Rat der jüdischen Gemeinde wählte mit großer Mehrheit die 48jährige Juristin Ruth Dureghello zur Präsidentin. Mit 15.000 – 20.000 Mitgliedern zählt diese römische Gemeinde zu den größten und ältesten Italiens. Demnächst wird der Papst die Gemeinde besuchen. (JA v. 5. 7.)
Sie hat sich besonderes beim Kampf für Frauenrechte engagiert. Sie soll künftig dem neunköpfigen Richtergremium angehören, teilte der afghanische Präsident Ashraf Ghani mit. Zugleich kündigte der Präsident an, dass künftig alle Ministerien Frauen als Vizeministerinnen ernennen sollen.

Juli 2015

Er hat bei einer Begegnung mit einer offiziellen Delegation des Ökumenischen Patriarchats unter Leitung des emeritierten Titularmetropoliten von Pergamon, Ioannis Zizioulas, neuerlich betont, dass die gemeinsame Eucharistiefeier das Ziel des ökumenischen Dialogs ist.
Eine "realistische Theologie der Ehe" müsse das Scheitern ebenso wie die Möglichkeit der Vergebung bedenken", schreibt er in einem Aufsatz, den die Zeitschrift "Stimmen der Zeit" am 25. 6. vorab auf ihrer Internetseite veröffentlichte.
Ins Leben gerufen wurde das Gremium vom Präsidenten des Päpstlichen Kulturrats, Kardinal Gianfranco Ravasi.
In der orthodoxen Assyrische Kirche ist derzeit der Patriarchatssitz in Chicago vakant. Mit dem Oberhaupt der Alten orthodoxen Kirche Bagdads, Mar Addai II., habe sich der chaldäische Patriarch Louis Rafael I.
Er wünscht sich am Tag nach einer Großdemonstration in Rom gegen die „Ehe“ zwischen Homosexuellen mehr Dialog: „Ich denke, dass heute […] die Zeit einer Kirche gekommen ist, die zunächst „ja“ sagt und nicht immer auf Konfrontation aus ist“, sagte der Bischof im Gespräch mit der italienischen Zeit
Den Hauptpastor am „Tiempo“, Paolo Ribet, begrüßte den Papst mit „fratello“ (Bruder). Die römisch-katholische Kirche habe zahlreiche „unchristliche Haltungen und Verhaltensweisen“ gegenüber den Waldensern gezeigt.
In der sogenannten "großen Ökumene", die auch das Judentum einbezieht, ist eine neue Debatte darüber entbrannt. Bei einer Diskussion am 21.
"Das Problem erfordert die Aufmerksamkeit und das Handeln der gesamten Menschheit - vor allem in den wohlhabenden Regionen unseres Planeten", sagte das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie der Zeitung "Die Zeit".
Die Kirche sei oft nicht Vorreiter der Umweltbewegung, sondern „dem Schatz an Weisheit, den wir hätten hüten müssen, untreu gewesen“. Umkehr und Reue seien daher dringend nötig. Der Papst will Dialog über seine Anliegen.
Dies geschah zehn Tage nach Vorwürfen der Staatsanwaltschaft, Erzbischof John Nienstedt hätte Anschuldigungen gegen einen übergriffigen Priester vertuscht.
Der „renommierte Prediger“ und damalige Rektor der Prager Universität sei lange Zeit „Streitobjekt“ unter den Christen gewesen, aber heute zu einem „Anlass des Dialoges“ geworden, sagte der Papst am 5. 6. vor hussitischen und römisch-katholischen Kirchenvertretern aus der Tschechischen Republik.
"Es ist höchste Zeit und ein wichtiges Zeichen, dass unsere Kirche Jan Hus als glaubwürdige christliche Persönlichkeit anerkennt", sagte Jaschke am 13. Juni in Hamburg bei einer ökumenischen Gedenkfeier aus Anlass von Hus' 600. Todestag.
Nach Jesu Vorbild sollten Priester "lieben ohne Einschränkungen" und Barmherzigkeit üben statt stets den Buchstaben des Gesetzes zu befolgen, da die Kirche dann zur "bösen Stiefmutter" statt zur Mutter werde.
Das sagte er am 12. 6. in Rom während eines Treffens mit Priestern aus aller Welt. Zur Vereinbarung eines einheitlichen Datums habe er an den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomaios I. und den Moskauer Patriarchen Kyrill I. geschrieben.
Sie ist dem Apostel Paulus geweiht und steht rund 5000 Gläubigen zur Verfügung.
Der Probst des Chorherrenstiftes Herzogenburg , Maximilian Fürnsinn, bat den Imam Ramazan Demir und den Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister, von ihrer Reise auf einem Gesprächsabend am 9. 6. zu berichten. (JA v. 14. 6.; KircheIn 7/2015)
Er sieht eine "vollkommene Übereinstimmung" zwischen den Zielen seiner Einrichtung und "dem neuen Kurs" der römisch-katholischen Kirche unter Papst Franziskus.
Dies schlägt der Prior der ökumenischen Gemeinschaft der „Taizé“-Mönche, Frère Alois, vor. „Die Kirchen sind noch immer zu sehr auf das fixiert, was zwischen den Konfessionen nicht geht, sagte der Prior am 8. Juni in Berlin. (JA v. 21. 6.)