September 2015

Der Akt sei feige und sinnlos, teilte die Bischofskonferenz am 18. August in Paris mit. Jeder Franzose solle seine Religion frei und sicher ausüben können. Orte der Anbetung seien Sinnbild für den Glauben und dürften deshalb nicht angegriffen werden.
Sexueller Missbrauch von Minderjährigen sei ein "schreckliches Verbrechen", umso mehr, wenn es innerhalb der Kirche und durch Geistliche verübt werde, sagte der Vorsitzende der Schottischen Bischofskonferenz, Erzbischof Philip Tartaglia, am 18. August in Glasgow.
Giuseppe Garcia, der Sprecher der Churer Bischofs, bestätigte in einem Interview am 17. August im Schweizer Radio SRF, dass er seinem Bischof die Meinung gesagt hätte.
Für die am 12. August in Berlin präsentierte Studie hatten TheologiestudentInnen aus Münster und Berlin über 10.000 Katholiken aus 40 Ländern zu ihrem Familienbild befragt.
Seit einem Monat war er in Gefangenschaft. Der Nuntius in Damaskus, Erzbischof Mario Zenari, bestätigte am 16. August in Radio Vatikan die Befreiung von Antoine Boutros. Dem 50-Jährigen gehe es gut.
„Es gibt keine Christen erster, zweiter oder dritter Klasse“, sagte Erzbischof Carlos Osoro am 13. August bei einer Pressekonferenz. Alle Getauften seien „Jünger Christi“.
Die Stadtverwaltung hat beschlossen, einen Platz in der Stadt nach dem Reformator zu benennen. Anlässlich des bevorstehenden 500-Jahr-Jubiläum des Anschlags der 95 Thesen ehrt die Stadt Rom den berühmten Theologen und Reformator.
Die Delegation der US-Bischöfe zur Familiensynode im Herbst wird laut Medienberichten durch zwei enge Gefolgsleute von Papst Franziskus ergänzt.
Unter dem Motto „Gemeinsam leben“ kamen rund 150 Kinder und Jugendliche zusammen, um sich „früh für Toleranz und Offenheit zu sensibilisieren“, erklärte Taoufik Hartit vom Bund Muslimischer Pfadfinder.
Die Kirche weiß gut, dass eine solche Situation dem christlichen Sakrament widerspricht“, so Franziskus in der Generalaudienz am 5. August mit Blick auf die Geschiedenen, die wieder heiraten.
Vor allem in kleinen Dörfern komme es vor, dass Pfarrer die Mitglieder der Cosa Nostra unterstützen oder deren Verbrechen durch ihr Schweigen decken. „Auch in der Kirche gibt es Verschwiegenheit und Einverständnis mit den Mafiosi“, beklagte Bischof Domenico Mogavero.
Eine strenge Haltung gegenüber Mitmenschen beinhaltet eine Brutalität, die das Gegenteil der Zärtlichkeit Gottes ist.“ Das betont der ehemalige päpstliche Haustheologe und Dominikaner in einem Interview mit der italienischen Jesuitenzeitschrift „La Civiltà Cattolica“.
Laut dem Sekretär des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Bischof Brian Farel, sei nach fünf Jahren fruchtbaren Dialogs das Abschlussdokument „so gut wie fertig“. (KircheIn 8/2015)
„Unser Vorstand verurteilt jede Form von Gewalt, insbesondere solche, die im Namen einer Religion ausgeübt wird. Diese feigen Anschläge sollten einzig und allein dazu dienen […] Hass und Misstrauen unter den Menschen zu säen.
Vortragsabend & Podiumsdiskussion Kirche - Idee und Wirklichkeit

August 2015

Ein theologischer Neustart für die Kirche
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Wie lange wird es Päpste noch geben? Was hat Glaube mit Kirche zu tun? Kann ein modern denkender Mensch der Kirche überhaupt Vertrauen entgegenbringen? In der katholischen Kirche hat sich in den letzten Jahren viel getan.
Ein theologischer Neustart für die Kirche
Der Czernin Verlag lädt zur Buchpräsentation Wolfgang BergmannDie letzten PäpsteEin theologischer Neustart für die Kirche
von Hans Küng
Sein Leben lang hat Hans Küng der katholischen Kirche gedient (allerdings nicht immer zur Freude der Kirchenoberhäupter): als weltweit geachteter Theologe, als Priester und viel gelesener Autor.
Offener Brief von Wir sind Kirche an die deutschen Synoden-Bischöfe zur Familien-Synode 2015
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Pressemitteilung München, 27. August 2015
Theologisches Gespräch mit Dr. Maria Prieler-Woldan über ihr Buch
Die Schweizer Juristin Dr. Gertrud Heinzelmann und drei damals junge deutsche Theologinnen (Thea Münch, Ida Raming, Iris Müller) wandten sich vor 50 Jahren mit dem Anliegen an das Zweite Vatikanische Konzil, das kirchliche Frauenbild von Grund auf zu überdenken und zu verändern.
„Menschen nicht auf ihre Homosexualität reduzieren"! In der Debatte über Äußerungen des Churer Bischofs zu Homosexuellen versucht der Vorsitzende der Schweizer Bischofskonferenz die Wogen zu glätten.
Die lesbische Leiterin eines Caritas-Schülerhorts im oberbayerischen Holzkirchen bleibt auf ihrem Posten. Wie der Direktor des Münchner Diözesan-Caritasverbands, Hans Lindenberger, am 29.
Jüngster Fall ist ein Predigtverbot gegen den einschlägig bekannten Imam Mohamad Guibril. Ihm wird vorgeworfen, bei einem Gebet politische Propaganda gegen den ägyptischen Staat betrieben zu haben. Dies verbietet ein neues Gesetz. Bisher wurde über 55.000 Imame ein Predigtverbot verhängt.
Der heute in London lebende einflussreiche Wiener sieht sich dazu aus Dankbarkeit verpflichtet, weil er im Jahr 1938 als Kind vor den Nazionalsozialisten gerettet worden ist.
Auf diese Weise sollen alle Pfarren, "die sich als lebendig und funktionsfähig erweisen, erhalten bleiben.
Zu Diakoninnen geweihte Frauen könnten gemeinsam mit verheirateten Priestern "eine neue Dynamik in die katholische Kirche bringen", meinte der renommierte Ostkirchenexperte Prof. Dietmar Winkler in einem Interview mit den "Salzburger Nachrichten" am 21. Juli.
Die Beleidigung von allen Glaubensbekenntnissen soll künftig unter Strafe gestellt werden. Der Präsident der VAE, Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan erließ ein entsprechendes Dekret am 20. Juli, wie die staatliche Nachrichtenagentur WAM meldet.
Die Bischofsversammlung sei eine Weltsynode, die die Hoffnung schürt, "auf die regional sehr unterschiedlichen Fragestellungen entsprechend reagieren zu können", so Pock in der Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“ vom 19. Juli. „Dass sich etwas ändern wird und muss, ist überdeutlich".
Dies tat er unweit der Jesuiten-Missionen in Spanisch- und Portugiesisch-Amerika, die damals „Reduktionen“ genannt wurden. Leider sucht man im lateinamerikanischen Klerus Indigene ebenso vergebens wie Nachfahren der schwarzen Sklaven. Schon Papst Johannes Paul II.